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über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Genotext

In der Wirtschaftssoziologie: in der Textsemiotik bei J. Kristeva (1974) umfassende Bezeichnung für semiotische Prozesse, die zu einem Text „drängen“ („Triebe, ihre Dispositionen, der Zuschnitt, den sie dem Körper aufprägen, das ökologische und gesellschaftliche System, das den Organismus umgibt“), geformt durch die semantischen und kategoriellen Felder unterschiedlicher Diskurse und Diskursgattungen. Der in einem Text enthaltene Genotext ist in gewisser Weise „vorsprachlich“, „vorkommunikativ“ und bildet die Grundlage der Sprache oder des Phänotextes, der entsprechend den Regeln der Kommunikation zwischen Sender und Empfänger erzeugbar ist. Genotext und Phänotext lassen sich nicht aufeinander reduzieren. In seiner Intertextualität entspricht der Genotext bei Kristeva dem Schreiben, der Phänotext dem Sprechen.



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