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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

31. 05. 2016

ZentralbankGeldmenge - Wichtiger Indikator (lat. indicare = anzeigen) für die Entwicklung der Geldbestände einer Volkswirtschaft. Die ZentralbankGeldmenge (Geldbasis) erfaßt nach der Definition der Deutschen Bundesbank den Bargeldumlauf und das Mindestreserve-Soll (Mindestreserve) >>> ZentralbankGeldmenge

Stiftung - Eine Stiftung wird von einer natürlichen oder juristischen Person ins Leben gerufen, um damit bestimmte Projekte finanziell zu fördern. Der Stifter zahlt zu Lebzeiten oder per Testament nach seinem Tode eine Summe ein, die die Stiftung dann unabhängig verwaltet. Sie ist allerdings an den Willen des Stifters gebunden; zumeist verfolgt >>> Stiftung

Abulie - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Abulie

Machtblock - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Machtblock

Havarie - Bezeichnung für Schäden, die im Seehandel an Schiff und Ladung entstehen. Nach HGB unterscheidet >>> Havarie


30. 05. 2016

Filialbank - Bank, die ein Filial- bzw. Zweigstellennetz -im Inland und/oder im Ausland - aufweist, filialisiert ist. In Deutschland haben die Grossbanken ein ausgedehntes Filial- bzw. Zweigstellennetz, aber auch sonstige grössere Banken - Ratenkreditbanken, Regionalbanken - sind filialisiert, ebenso die grösseren Sparkassen >>> Filialbank

Passivposten im Eigeninittelgrundsatz - Im Eigenmittelgrundsatz gelten als Passivpositionen: 1. Unter Passiva der Bilanz auszuweisende Schulden einschl. zeitanteiliger Aufwendungen, auch wenn diese noch nicht den zugehörigen bilanziellen Posten zugeordnet sind. 2. Liefer- und Zahlungsverpflichrungen aus Kassa- und Termingeschäften sowie Verpflichtungen zur Zahlung von Kapitalbeträgen aus Finanzswaps, soweit die Verpflichtungen nicht in der Passivposition Nr. lerfasst sind. 3. Eventual-verbindlichkeiten auf Rückgabe von in Pension genommenen Gegenständen der Aktivposition 1. 4. Vom Institut im Fall der Ausübung eigener oder fremder >>> Passivposten im Eigeninittelgrundsatz

Häufigkeit, relative - In der Wirtschaftssoziologie: Verhältnis der beobachteten Ereignisse oder Fälle einer bestimmten Klasse zur Gesamtheit der betrachteten Fälle oder Ereignisse. Tritt z.B. bei 10 Münzeinwürfen 5 mal >>> Häufigkeit, relative

E-Geldgeschäft nach KWG - Ausgabe >>> E-Geldgeschäft nach KWG

Währungsrisiko im engeren Sinne - Wechselkurs(Devisenkurs-)risiko >>> Währungsrisiko im engeren Sinne


29. 05. 2016

Risikokontrolle - Risikomanagement. >>> Risikokontrolle

Amtscharisma - In der Wirtschaftssoziologie: Diese Form der Veralltäglichung >>> Amtscharisma

Bürge - Derjenige, der sich für einen Anderen für dessen Verbindlichkeit gegenüber dem Bürgschaftsnehmer >>> Bürge

Frankfurter Schule - In der Wirtschaftssoziologie: nach dem 2. Weltkrieg aufgekommene Bezeichnung für den Kreis von Sozialwissenschaftlern, die sich am „Institut für Sozialforschung“ in Frankfurt a.M. (gegr. 1924) um M. Horkheimer scharten, nachdem dieser 1930 Institutsdirektor geworden war, und für die von ihnen repräsentierte theoretische Ausrichtung (Theorie, >>> Frankfurter Schule

Grosskredit- und Millionenkreditverordnung - Rechtsverordnung des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen “über die Erfassung, Bemessung, Gewichtung und Anzeige von Krediten im Bereich der Großkredit- und Millionenkreditvorschriften” des KWG (GroMiKV) vom 29.12.1997 (BGBl I 3418), die zugleich den Anforderungen aus der Großkredit-, der Solvabilitäts- und der Kapitaladäquanz-Richtlinie der EG Rechnung trägt. Sie enthält gemeinsame Bestimmungen für Groß- und Millionenkredite (§§ 1-15) sowie Sondervorschriften für jede der beiden Kreditarten (Kreditbegriff des KWG). § 2 GroMiKV präzisiert die Bemessungsgrundlage für Kredite nach § 19 I KWG, §§ 4 ff. regeln die Ermittlung der Kreditäquivalenzbeträge, mit denen Swap-Geschäfte >>> Grosskredit- und Millionenkreditverordnung


28. 05. 2016

prosozial - In der Wirtschaftssoziologie: seit den 1970er Jahren Bezeichnung für altruistisches Verhalten bzw. allgemeiner für ein Verhalten, >>> prosozial

Reproduktionsarbeit - In der Wirtschaftssoziologie: vom Marxschen Begriff der Reproduktion der Arbeitskraft abgeleitete Bezeichnung für Arbeitsverrichtungen ausserhalb des Sektors formeller Erwerbsarbeit, die dem Erhalt der individuellen Arbeitsfähigkeit und zur Sicherung der Erhaltung der Arbeitsbevölkerung dienen. Durch Reproduktionsarbeit >>> Reproduktionsarbeit

CF - Abkürzung für Cash >>> CF

Mindestnennbetrag (-wert) von Aktien - Der Mindestnennbetrag von Aktien >>> Mindestnennbetrag (-wert) von Aktien

Libidostufen - In der Wirtschaftssoziologie: Stufen, Phasen der psychose-xuellen Entwicklung (entsprechend der psychoanalytischen Theorie). Die Kennzeichnung der einzelnen Entwicklungsabschnitte des Kindes erfolgt nach der Dominanz einer erogenen Zone in der Organisation der Libido (Libidoorganisation). Die Aufeinanderfolge der Libidostufen ist biologisch vorgegeben, das psychische Erleben phasenspezifisch. Gravierende äussere Einflüsse (Traumata), exzessive Befriedigungsoder Versagungserlebnisse auf einer bestimmten Stufe können Fixierungen der Libidoorganisation auf dieser Stufe zur Folge haben. Im Falle einer Aktualisierung unbewusst determinierender Konflikte im Erwachsenenalter treten Regressionen auf frühere Fixierungen bzw. Libidostufen auf. Im einzelnen werden allgemein die orale, die anale, die phallische sowie die genitale Stufe oder Phase (in dieser zeitlichen Aufeinanderfolge) unterschieden: a) Die orale Phase umfasst etwa das erste Lebensjahr. Definiert durch das Primat der Mundregion als erster erogener Zone, so dass sexuelle Lust als Folge einer Reizung der Mundregion auftritt. Sexuelle Triebäusserungen sind anfangs an Nahrungsaufnahme gebunden, werden dann autonom und können autoerotisch befriedigt werden, z.B. durch Daumenlutschen. >>> Libidostufen


27. 05. 2016

Grundherrschaft - In der Wirtschaftssoziologie: manor, domaine (frz.), grundlegende Einheit des feudalen Regimes (M. Bloch), ein System rechtlicher und ökonomischer Beziehungen zwischen Grundherr und seinen Abhängigen. Am Gut, das der Herr einem Abhängigen zur häufig lebenslangen oder erblichen Nutzung überlassen hatte, besassen >>> Grundherrschaft

DRS 5-10 - Vom Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) entwickelter branchenspezifischer Standard zur Risikoberichterstattung von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten im Konzernabschluss. Of-fenlegungsvorschriften, die die Transparenz an Kapitalmärkten erhöhen sollen. Beinhaltet Vorgaben für umfassende Darstellung eingegangener Risiken und des Risikomanagements eines Instituts auf Konzernebene. Risikoberichterstattung >>> DRS 5-10

Norm, latente - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für eine Norm, die sich hinter einer >>> Norm, latente

Idealismus, metaphysischer - In der Wirtschaftssoziologie: heisst eine philosophische Richtung, nach der alles Wirkliche nur Idee (Geist und/oder Vernunft) >>> Idealismus, metaphysischer

Phillips-Kurve - nach Alban W. Phillips benannter graphischer Ausdruck zunächst des Zusammenhangs zwischen Arbeitslosigkeit und Nominallohnerhöhungen und später zwischen Inflationsrate und Arbeitslosenquote; unterstellt einen Zielkonflikt zwischen Preisniveaustabilität und Vollbeschäftigung. Bei (bestrittener) Gültigkeit stünde die Wirtschaftspolitik vor der Entscheidung, mehr Geldwertstabilität einer geringeren Arbeitslosenquote vorzuziehen oder umgekehrt (Abbildung siehe oben). Sie geht auf den von A.W. Phillips für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gefundenen Zusammenhang zwischen der Änderungsrate des Nominallohns und der Arbeitslosenquote zurück. Integriert man die Vorstellung der „natürlichen“ Arbeitslosenquote ALn, also einer Arbeitslosigkeit, die auf Dauer bei stabilem Preisniveau nicht unterschritten wird, und ist AL die tatsächliche Arbeitslosenquote, so gilt folgender Zusammenhang >>> Phillips-Kurve


26. 05. 2016

Geldmenge - Unter der Geldmenge versteht man den Bestand an Zahlungsmitteln einer Volkswirtschaft oder eines Wirtschaftsraums. Unterschiedliche Definitionen sind die Geldmengen M1, M2 und M3. Die Beobachtung und Steuerung der umlaufenden Geldmenge gehört im Rahmen der Geldwertstabilisierung und Inflationsbekämpfung zu den wichtigsten Aufgaben der Europäischen Zentralbank (EZB).Mit Hilfe des Begriffes der Geldmenge wird versucht, den Bestand an Zahlungsmitteln in einer Volkswirtschaft oder einem Wirtschaftsraum wie der Europäischen Union oder genauer - im Euroraum - zu erfassen. Es bestehen verschiedene Definitionen der Geldmenge. Daher kann von "der Geldmenge" an sich nicht gesprochen werden. In den Wirtschaftszahlen für die EZB werden von der Deutschen Bundesbank drei Definitionen der Geldmenge in Deutschland verwendet. Sie unterscheidet zwischen Geldmenge M1, Geldmenge M2 und Geldmenge M3. Geldmenge M1: Sie ist die engste Definition der Geldmenge. Sie umfasst den Bargeldumlauf und die jederzeit verfügbaren Sichteinlagen von Unternehmen und Privatleuten auf Girokonten bei den Geschäftsbanken. M1 besteht also nur aus Komponenten mit sehr hoher Liquidität - Geld, das jederzeit verfügbar ist. Geldmenge M2: umfasst die Geldmenge M1 plus die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und Einlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist bis zu drei Monaten. Die Liquidität dieses Geldmengenaggregats ist geringer als bei der Definition von M1. >>> Geldmenge

REACH - Die EU-Verordnung zur Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien (REACH) soll europaweit einheitliche Regeln für den Gesundheits- und Umweltschutz schaffen sowie mehr System ins Chemikalienrecht bringen. Die bisherigen Vorschriften >>> REACH

Erfolgsmodell - In der Wirtschaftssoziologie: effecti eness model, dient der Analyse sozialer Systeme, insbesondere von Organisationen, >>> Erfolgsmodell

Bankkreditaufnahme - Inanspruchnahme eines Bankkredits durch Wirtschaftssubjekte, die Unternehmen >>> Bankkreditaufnahme

Signifikat - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Signifikat


25. 05. 2016

Steuerbilanz der AG - Grundlage für die Berechnung der Körperschaft- bzw. Ertragsteuern. In den meisten Fällen wird die Steuerbilanz >>> Steuerbilanz der AG

Chaos - In der Wirtschaftssoziologie: gr.: >>> Chaos

Dezision - In der Wirtschaftssoziologie: [1] >>> Dezision

Verwahrungsklausel - Depositenklausel. >>> Verwahrungsklausel

Fitch - Fitch (Ratings) ist die erste nicht-US-amerikanische Ratingagentur >>> Fitch


24. 05. 2016

Wertpapierdienstleistungsunternehmen, Ausnahmen - Keine Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind Unternehmen, die ausschl. Wertpapiernebendienstleistun-gen erbringen; sie sind von der BaFin-Aufsicht ausgenommen, können allerdings keine Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit beanspruchen (Europäischer Pass). Als Wertpapierdienstleistungsunternehmen gelten nicht: 1. Unternehmen, die Wertpapierdienstleistungen ausschl. für ihre Mutter-, Tochter- oder Schwesterunternehmen erbringen. 2. Unternehmen, deren Wertpapierdienstleistung ausschl. in der Verwaltung eines Systems von Arbeitnehmerbeteiligungen an den eigenen oder an mit ihnen verbundenen Unternehmen besteht. 3. Unternehmen, die ausschl. Wertpapierdienstleistungen i. S. v. 1 und 2 erbringen. 4. Private und öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen. 5. Die öffentliche Schuldenverwaltung des Bundes, eines seiner Sondervermögen, eines Bundeslandes, eines anderen EU/EWR-Mitgliedstaats, die Bundesbank sowie die Zentralbanken der anderen EU/EWR-Mitglieds-oder Vertragsstaaten. 6. Angehörige freier Berufe, die Wertpapierdienstleistungen nur geleg. im Rahmen ihrer Berufstätigkeit erbringen und einer Berufskammer in der Form der Körperschaft des öffentlichen Rechts angehören, deren Berufsrecht die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen nicht ausschliesst. 7. >>> Wertpapierdienstleistungsunternehmen, Ausnahmen

Mindestzinssatz - Zinssatz, der bei Floating Rate Notes (variabel verzinslichen Anleihen) mindestens bezahlt wird. Vgl. auch: Minimax Floater Vgl. auch: Floor Floating Rate Note Vgl. auch: Collared Floater Vgl. auch: Zinsausgleichszertifikate Vgl. auch: Hedgingstrategien mit Zinsbegrenzungsverträgen 1. Im Rahmen des Konsensus die internationale Regelung der zulässigen Höhe von Zinssubventionen, >>> Mindestzinssatz

Forschung, angewandte - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Forschung, angewandte

Sonderbeauftragter - Die BaFin kann unter den Voraussetzungen, die sie zur Abberufung von Bankgeschäftsleitern ermächtigen, auch Befugnisse, die Organen des Instituts zustehen, ganz oder teilw. auf einen Sonderbeauftragten übertragen, der zur Wahrung der Befugnisse geeignet erscheint. Die durch >>> Sonderbeauftragter

Grenzsituation - In der Wirtschaftssoziologie: auch: marginale Situation, Ereignis, das nicht zu den selbstverständlichen, >>> Grenzsituation


23. 05. 2016

Rangrücktritt(serklärung) - Auch: Forderungsrück-tritt(serklarung). Form einer - oft zusätzlichen - Kredit-besicherung. Verpflichtung von >>> Rangrücktritt(serklärung)

Erste Adressen - Kreditnehmer, >>> Erste Adressen

Kapitalkonzentration - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Kapitalkonzentration

Subziele - Ziele >>> Subziele

Globalkredit der Ausfuhrkreditgesellschaft mbH - Sonderform der AKA-Finanzierungen aus Plafond A. Bietet im Rahmen eines vereinfachten >>> Globalkredit der Ausfuhrkreditgesellschaft mbH


22. 05. 2016

Blockfloating - Gruppenfloating. Auch: Gruppenfloating. Form des Floating von Wechselkursen. Dabei verpflichten sich die Währungsbehörden von mind. 2, meist mehreren Ländern, die Paritäten bzw. Leitkurse ihrer Währungen >>> Blockfloating

Sammeltratte - Auch: Sammelwechsel. Von einem Exporteur ausgestellter Wechsel, der über den Gesamtbetrag mehrerer ihm erteilter >>> Sammeltratte

Devisenterminmarkt - Markt, an dem Devisentermingeschäfte (Devisenmarkt, Terminmarkt) >>> Devisenterminmarkt

Vermitteln - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Vermitteln

Ausschuss für Geschäfte in amtlich nicht notierten Werten - An jeder Börse bestehende Kommission >>> Ausschuss für Geschäfte in amtlich nicht notierten Werten


 
 
 
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