Home | Finanzlexikon | Börsenlexikon | Banklexikon | Lexikon der BWL | Überblick
Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
Suche :        
   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z   

Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

28. 06. 2017

Länderrisiko, politisches - politisches Länderrisiko. >>> Länderrisiko, politisches

Einziehung von Aktien - Form der Kapitalherabsetzung bzw. Sanierung. Ihrer rechtlichen Natur nach die Vernichtung von Aktien durch Rechtshandlung der AG unter Aufrechterhaltung der übrigen Aktien, unter Fortbestand der AG, aber unter Herabsetzung des Grundkapitals. Durch die Einziehung erlischt die Mitgliedschaft >>> Einziehung von Aktien

CS - Abkürzung für Creditspreadswap. >>> CS

Center-Konzept - Grundsätzlich gibt es einmal die Profit Center. Es handelt sich um Organisationseinheiten in der Marktbearbeitung - sei es divisional, oder regional, vertriebswegbezogen, kundenorientiert oder um vernetzte Lösungen simultan in Form einer Matrixorganisation. Leistungsart bei den Profit Centers ist der extern zu fakturierende Absatz als Leistungsmengen; mit den Verkaufspreisen bewertet dann die Umsatzerlöse. Die anderen Centers sind Cost Centers. Einmal solche in der Fertigung - die Fertigungsstellen. Deren Leistungsart sind die Bezugsgrößen und entsprechend die dazugehörigen Kostensätze. In den (administrativen) Nicht-Fertigungsstellen sind die Leistungsarten die Standards of Performance als z. B. Anzahl (interne) Vorgänge. >>> Center-Konzept

Supervisory Review Process - Abk.: SRP. BaFin und Bundesbank erarbeiten nach der Aufsichtsrichtlinie >>> Supervisory Review Process


27. 06. 2017

Widerspruch, antagonistischer - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: (gegensätzlich, widersprüchlich) Ein Widerspruch. dessen beide Seiten sich gegenseitig ausschließen. Es besteht z.B. ein antagonistischer Widerspruch >>> Widerspruch, antagonistischer

Relative-Stärke-Methode - Methode der technischen Aktienanalyse. Dabei werden die Branchenindizes mit >>> Relative-Stärke-Methode

Competitivebidding, -bid - Emissionstechnik im internationalen Emissionsgeschäft. Pricingverfahren bei Aktienemissionen. Der Kapitalnehmer fordert mehrere Banken auf, sich um ein Mandat für die Leitung einer Emission zu bewerben. Auswahlkriterium ist der genannte >>> Competitivebidding, -bid

Kassenbestand - 1. Aktivposition der Bankbilanz. Auszuweisen sind gesetzliche Zahlungsmittel - Banknoten, Scheidemünzen - einschl. ausländischer Banknoten >>> Kassenbestand

Geschäftsfähigkeit - ist die rechtlich definierte Fähigkeit, durch eigenes Handeln wirksame Rechtsgeschäfte abzuschließen. Abstufungen: unbeschränkte Geschäftsfähigkeit (besitzen volljährige Menschen, die weder geistesgestört noch entmündigt sind); beschränkte Geschäftsfähigkeit (besitzen Minderjährige ab dem 7. Lebensjahr, wegen Geistesschwäche, Trunksucht oder Verschwendung entmündigte Personen und unter vorläufige Vormundschaft >>> Geschäftsfähigkeit


26. 06. 2017

Regelleistungsvolumen - In der Gesundheitswirtschaft: Mit der Einführung des neuen Einheitlichen Bewertungsmaßstabes EBM 2000plus haben sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverbände) auch auf die Realisierung von sogenannten Regelleistungsvolumina (RLV) geeinigt. Regelleistungsvolumina sind ein Konzept, mit dem KBV und Krankenkassen die Menge der abgerechneten ärztlichen Leistungen steuern wollen. Allerdings haben sich die Vertragspartner für die Einführung der RLV auf eine Übergangsfrist verständigt, die bis Ende 2005 reicht. Ab Anfang 2006 sollen die Vergütungen der ambulanten ärztlichen Leistungen dann durch die Krankenkassen gegenüber den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) auf morbiditätsorientierte >>> Regelleistungsvolumen

Sanktifizierung - In der Wirtschaftssoziologie: sanetification, nach R.K. Merton ein Prozess der Umwertung in Organisationen: Es entwickeln sich Einstellungen >>> Sanktifizierung

Vorzugsaktie - Dem Inhaber einer Vorzugsaktie werden gegenüber anderen Aktionären bestimmte Vorrechte eingeräumt, zum Beispiel das Recht auf eine höhere Dividende. Demgegenüber stehen normalerweise jedoch Einschränkungen anderer Rechte, etwa des Stimmrechtes. Verleiht dem Aktionär kein Stimmrecht >>> Vorzugsaktie

Kaufkraftparität - Die Kaufkraftparität bietet - ähnlich dem Wechselkurs zwischen Währungen - die Möglichkeit des intervalutarischen Vergleichs der verschiedenen Länder bzw. Wirtschaftsräume. Das Theorem der Kaufkraftparität besagt, dass die Güter weltweit - an der Kaufkraft gemessen - zum selben Preis gehandelt werden. Das Kaufkraftparitätentheorem überträgt somit einen Grundzusammenhang der Wirtschaft von einer Binnenwirtschaft auf die Weltmärkte, nämlich: Das Gesetz der Unterschiedslosigkeit der Preise besagt, dass Waren zum selben Zeitpunkt nicht an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werden. >>> Kaufkraftparität

Umweltbundesamt - In Deutschland gibt es zahlreiche öffentliche Einrichtungen, deren Aufgabe der Wissenstransfer im Umweltbereich ist. Hierzu gehört das Umweltbundesamt (UBA) in Berlin. Die Bundesoberbehörde ist in den letzten Jahren nicht nur in ihren Aufgaben, sondern auch personell gewachsen: Mit der deutschen Vereinigung kamen 1991 über zweihundert zusätzliche Mitarbeiter/innen aus den neuen Ländern zum UBA. Mit der Auflösung des Bundesgesundheitsamtes wurde das Institut für Wasser-, Boden-und Lufthygiene in das UBA integriert. Heute sind über 1.300 Mitarbeiter/innen für den -Umweltschutz (einschließlich des gesundheitsbezogenen Umweltschutzes) in den Einrichtungen des UBA in Berlin, Bad Elster, Langen, Kleinmachnow, Offenbach und in über das ganze Bundesgebiet verteilten Meßstellen tätig. In den ersten zwölf Jahren war das Amt dem Bundesinnenministerium unterstellt. Mit der Gründung des Bundesumweltministeriums im Jahre 1986 wechselte das Umweltbundesamt in dessen Zuständigkeit und bildet heute neben den Bundesämtern für Strahlenschutz und Naturschutz das wissenschaftliche Fundament der Umweltpolitik des Bundes. Das Umweltbundesamt >>> Umweltbundesamt


25. 06. 2017

Plattformpartei - In der Wirtschaftssoziologie: eine Partei, die nicht durch gemeinsame gesellschaftspolitische >>> Plattformpartei

shifting cultivation - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> shifting cultivation

Organkredite, Kreditbegriff - Kredite i. S. d. Organkreditbestimmungen sind: 1. Gelddarlehen aller Art, entgeltlich erworbene Geldforderungen, Akzeptkredite, Forderungen aus Namensschuldverschreibungen mit Ausnähme der auf den Namen lautenden Pfandbriefe; 2. Diskontierung von Wechseln und Schecks; 3. Geldforderungen aus sonstigen Handelsgeschäften eines Kreditinstituts, ausgenommen Forderungen aus Warengeschäften der Kreditgenossenschaften, sofern diese nicht über die handelsübliche >>> Organkredite, Kreditbegriff

Chief Risk Officer - Abk.: CRO. Mitglied der Bankgeschäftsleitung oder in der Bank an hoher Stelle angesiedel- >>> Chief Risk Officer

Finanzkonglomerat, internes Risikomanagement - internes >>> Finanzkonglomerat, internes Risikomanagement


24. 06. 2017

Foreignexchange-Exposure - (Offene) Risikoposition einer Bank >>> Foreignexchange-Exposure

wertrational - In der Wirtschaftssoziologie: die Eigenschaft eines sozialen Handelns bzw. Verhältnisses, das ausschliesslich >>> wertrational

Börsengesetz - Das erste deutsche Börsengesetz trat 1896 in Kraft. Es wurde in der Folgezeit mehrfach modifiziert und novelliert und bildet die rechtliche Grundlage aller deutschen Börsen und des Börsenhandels. Das Gesetz regelt unter anderem die Börsenaufsicht und die Gremien der Börsen. Es bestimmt die allgemeinen Zulassensbedingungen für die Zulassung zum Börsenhandel allgemein sowie in den einzelnen Marktsegmenten: amtlicher Handel, geregelter Markt und Freiverkehr >>> Börsengesetz

Bankfunktionen an Finanzmärkten - In einer modernen arbeitsteiligen Volkswirtschaft vollzieht sich der Leistungsaustausch zwischen den Wirtschaftssubjekten unter Zwischenschaltung von Geld. Um reibungslose Versorgung mit Zahlungsmitteln sowie Aufrechterhaltung des gesamtwirtschaftlichen Geldkreislaufs sicherzustellen, bedarf es eines Intermediärs. Diese Mittlerrolle wird in erster Linie von Banken wahrgenommen. Demnach repräsentieren sie sich als institutionelle Träger der Akkumulation und Distribution von Geldkapital. Dabei können sie unter Berücksichtigung der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen Einfluss auf die Allokation der Ressourcen nehmen und das Kapital seiner optimalen Verwendungsart - bzw. auch einer (gesamtwirtschaftlich) nicht optimalen - zufliessen lassen. In Unternehmen, privaten und öffentlichen >>> Bankfunktionen an Finanzmärkten

Selbsteinstufung, soziale - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Selbsteinstufung, soziale


23. 06. 2017

Konventionalstrafengarantie - Auch: Vertragsstrafengarantie. Bankgarantie >>> Konventionalstrafengarantie

Bundesverband deutscher Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaften e.V - Abk.: BVI. Interessenvertretung >>> Bundesverband deutscher Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaften e.V

Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken - Sicherungseinrichtung der genossenschaftlichen Kreditinstitute zur Institutssicherung >>> Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken

T-Aktie (Telekom Aktie) - Die Bezeichnung T-Aktie steht für die Aktien der Deutschen Telekom. Sie wurden 1996 an der deutschen sowie verschiedenen internationalen Börsen eingeführt und legten in Deutschland den Grundstein für den Aktienboom am Ende der 90er Jahre. Die Platzierung der Aktien des zu den größten Telekommunikationsunternehmen der Welt zählenden Konzerns bei privaten und institutionellen Anlegern stellte bis dahin mit rund 600 Millionen Aktien die größte Aktienemission in der Geschichte der deutschen Börse dar.Die Deutsche Telekom gehört mit Nippon Telegraph & Telephone (Japan), AT&T (USA), France Télécom (Frankreich) sowie British Telecom (Großbritannien) zu den fünf größten Telekommunikationsunternehmen >>> T-Aktie (Telekom Aktie)

Sekundärhaftung - Kundenberatungshaftung. >>> Sekundärhaftung


22. 06. 2017

Absetzung für Abnutzung (AfA) - Nach den steuerlichen Vorschriften können und müssen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von Vermögensgegenständen auf die Jahre ihrer Nutzung verteilt werden (Abschreibung). Die AfA bemisst sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. AfA für außergewöhnliche >>> Absetzung für Abnutzung (AfA)

Identifizierung, primäre - sekundäre - In der Wirtschaftssoziologie: psychoanalytische Unterscheidung zwischen einer primitiven, infantilen >>> Identifizierung, primäre - sekundäre

Schwelle, absolute - In der Wirtschaftssoziologie: minimale Intensität eines physikalischen >>> Schwelle, absolute

Pfandbriefausgabe - Pfandbriefemission. Pfandbriefemission, >>> Pfandbriefausgabe

Investmentgrade, -bereich - Ratingkategorie für Schuldner, deren Schuldtitel als (abgestuft) sicher anzusehen sind und die deshalb auch für institutionelle >>> Investmentgrade, -bereich


21. 06. 2017

Barabfindung - Bei Übernahme von Banken o. a. Finanzinstituten durch eine andere (Aktien-) Bank in bestimmten, vom AktG >>> Barabfindung

Intersenderkonflikt - In der Wirtschaftssoziologie: Rollenbeziehung, in der Interessengegensätze oder Wertkonflikte zwischen zwei oder mehreren Rollensendern >>> Intersenderkonflikt

Reaktionshierarchie - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für eine Gruppe von Reaktionen, die mit einem spezifischen Reiz verbunden sind, und deren Auftretenswahrscheinlichkeiten unterschiedlich >>> Reaktionshierarchie

Trennung von Rollen - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Trennung von Rollen

Special Contingent Account - Abk.: SCA. Konto für die Verbuchung von Rückstellungen >>> Special Contingent Account


20. 06. 2017

Industrialisierung, nachholende - In der Wirtschaftssoziologie: auch: nachholende Entwicklung, Prozesse und Strategien im Gefolge der singulären industriellen Revolution in England, im 20. Jh. zunehmend im Kontext der Überwindung nicht nur von „Rückständigkeit“, sondern auch der Folgen kolonialer >>> Industrialisierung, nachholende

Publizierung, Publizität des Bankjahresabschlusses - Jahresabschlusspublizität. >>> Publizierung, Publizität des Bankjahresabschlusses

Finanzinnovationsursachen - Die Ursachen für den Finanzinnovationstrend, der das breite Spektrum an neuen Finanzierungstiteln seit Beginn der 80er Jahre auslöste, sind vielfältig. Durch unterschiedliche Regulie-rungs- bzw. Deregulierungsmassnahmen sowie Reregulie-rungen an einzelnen Finanzmärkten, Verbreitung der Informationstechnologie sowie zunehmende Internationalisierung der Geschäftstätigkeit >>> Finanzinnovationsursachen

Dokumentation - Nach MaRisk müssen bei Banken Geschäfts-, Kontroll- und Überwachungsunterlagen systematisch und für sachkundige Dritte nachvollziehbar abge-fasst und - vorbehaltlich gesetzlicher >>> Dokumentation

Filiationsprinzip - In der Wirtschaftssoziologie: allgemeine Bezeichnung für den Regelzusammenhang, der bestimmt, zu welcher Verwandtschaftsgruppe >>> Filiationsprinzip


19. 06. 2017

Verzinsung, nominale - Nominalverzinsung. >>> Verzinsung, nominale

Cashflowyield - Auch: Discounted-Cashflowyield. Zah-lungsstrombezogene >>> Cashflowyield

Weltwirtschaft - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Weltwirtschaft ist die Gesamtheit von Welthandel, Weltmarkt, Weltgeld, Weltmarktpreisen, Weltzirkualtion und Weltproduktion. Die Basis der Weltwirtschaft ist der Welthandel. Voraussetzung für den Welthandel war die Entwicklung der Warenwirtschaft auf Grund der Arbeitsteilung, die den gelegentlichen Tausch zum echten Handel machte. Die Grundlage des Welthandels ist der Weltmarkt, auf dem zu Weltmarktpreisen Waren mit Weltgeld bezahlt werden. Erst unter kapitalistischen Bedingungen wurde eine hinreichende Menge von Waren produziert, wurde die Warenwirtschaft stark genug, um eine Basis für den Welthandel und damit für eine Weltwirtschaft abzugeben. Erst unter dem Kapitalismus haben wir eine „einheitliche“ Ausplünderung und Ausbeutung in der ganzen Welt und damit wird auch im Laufe der Zeit der Austausch von Äquivalenten häufiger. Erst mit dem Kapitalismus entwickeln sich so enge wirtschaftliche Verflechtungen der einzelnen Länder, dass zum Beispiel der Ausbruch einer zyklischen Krise in einem Land ernste Erschütterungen in allen übrigen Ländern der Welt hervorruft. Erst unter kapitalistischen Bedingungen können wir mit der Entwicklung eines Welthandels und eines Weltmarktes die Herausbildung von spezifischen internationalen Wirtschaftskategorien, wie Weltmarktpreisen oder Weltgeld beobachten. Vor dem Kapitalismus stellte im Großen und Ganzen jedes Land „seine Güterproduktion“ unabhängig von anderen Ländern her. Das änderte sich mit dem Entstehen >>> Weltwirtschaft

Klassenerfahrung - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Der auf den Arbeits- und Verwertungsprozessen >>> Klassenerfahrung

Schuldnerlimit - Debitcap. >>> Schuldnerlimit


 
 
 
Copyright © 2015 Wirtschaftslexikon.co
Banklexikon | Börsenlexikon | Nutzungsbestimmungen | Datenschutzbestimmungen | Impressum
All rights reserved.