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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

31. 07. 2016

Fetischcharakter - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Glaube an geheimnisvolle Kräfte der Ware und des Geldes (z.B. „Geld regiert die Welt“). Die Menschen treten nicht mehr unmittelbar zueinander in Beziehung (direkter Austausch) sondern als formaljuristisch Gleiche über Warenmärkte. die die reale Beziehung verdecken. Daraus entwickelt sich der Geldfetischismus. >>> Fetischcharakter

Underwrittenfacility - Finanzierungsfazilität, die durch Standby-Linien >>> Underwrittenfacility

interne Prüfung - Innenrevision. >>> interne Prüfung

Betriebszweck - In der Wirtschaftssoziologie: das vom Betrieb >>> Betriebszweck

Revenue - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Einerseits das Einkommen, das Kapitalistinnen auf Grund des Kapitalverhältnisses zufließ (Mehrwertanteil) und andererseits bezeichnet es nur jenen Teil des Mehrwerts, den Kapitalistinnen für persönlichen Konsum verausgaben. In der Wirtschaftssoziologie: Einkommen, in verschiedenen Zusammenhängen gebrauchter Terminus der klassischen und der marxistischen >>> Revenue


30. 07. 2016

Lagging - Verzögerung von Zahlungen im Gegensatz zum Leading. Neben der Gestaltung konzerninterner Finanzströme wird Lagging insbesondere >>> Lagging

Öffentliches Recht - Das Rechtswesen wird unterteilt in Privatrecht und Öffentliches Recht. Das Öffentliche Recht unterteilt sich in das Staats- >>> Öffentliches Recht

Klassenkampf, demokratischer - In der Wirtschaftssoziologie: der >>> Klassenkampf, demokratischer

Gesetz, kausales - In der Wirtschaftssoziologie: Annahme über ursächliche Beziehungen zwischen Klassen von Ereignissen, an die in der Regel folgende Anforderungen gestellt werden: die Beziehungen >>> Gesetz, kausales

Forschungsethik - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Forschungsethik


29. 07. 2016

Definition, extensionale - intensionale - In der Wirtschaftssoziologie: Unterscheidung zweier Möglichkeiten, die Bedeutung eines Begriffs festzulegen. >>> Definition, extensionale - intensionale

Prüfung von Banken - Im Interesse der Sicherheit von Banken und des Gläubigerschutzes werden Banken geprüft. Die früher allein interne Prüfung durch entspr. Organe der Bank wird seit langem ergänzt durch - überwiegend gesetzlich vorgeschriebene - externe Prüfungen. Die Sparkassen werden seit ihrer Entstehung bereits durch die Errichtungskörperschaft geprüft (Sparkassenprüfung). Ähnlich unterliegen die Kreditgenossenschaften der Genossenschaftsprüfung. Seit 1931 gibt es für praktisch alle Banken die Pflicht zur externen Prüfung durch von ihnen unabhängige Wirtschaftsprüfer bzw. -prüfungsgesellschaften in Form der Abschlussprüfung. Heute ist § 27 KWG dafür massgebend. Grunds, sind interne und externe Prüfung >>> Prüfung von Banken

Rekrutierung, politische - In der Wirtschaftssoziologie: [1] allgemein die Formen und Mittel, durch die politische Organisationen >>> Rekrutierung, politische

System, politisches - In der Wirtschaftssoziologie: [1] Ebenso wie kulturelles und ökonomisches System funktionale Subsysteme der Gesellschaft sind, gilt dies auch für das p.e System, politisches In der Theorie T. Parsons' ist das p.e System, politisches funktional >>> System, politisches

Ressortzuständigkeit - Ressort. >>> Ressortzuständigkeit


28. 07. 2016

Schuldscheindarlehen, Quasidarlehensvermittlung - Quasidailehensvermittlung. >>> Schuldscheindarlehen, Quasidarlehensvermittlung

European Association of Cooperative Banks - Abk.: EACB. Europäische Vereinigung der genossenschaftlichen >>> European Association of Cooperative Banks

Abschnitt - Bez. f. einzelnen >>> Abschnitt

Bauspargeschäft - Geschäft von Kreditinstituten i. S. des KWG, deren Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist, Einlagen von Bausparern (Bauspareinlagen) entgegenzunehmen und aus den angesammelten Beträgen den Bausparern Darlehen für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen (Bauspardarlehen) zu gewähren. Das Bauspargeschäft darf nur von Bausparkassen betrieben werden. (Haupt-)Geschäft der Bausparkassen. >>> Bauspargeschäft

Volatilität, implizite - implizite Volatilität. >>> Volatilität, implizite


27. 07. 2016

Entscheidungen der Europäischen Zentralbank - Europäische >>> Entscheidungen der Europäischen Zentralbank

Inhaber bedeutender Beteiligungen - Wer beabsichtigt, eine bedeutende Beteiligung an einem Institut zu erwerben, hat dies BaFin und Bundesbank unvzgl. anzuzeigen. In der Anzeige hat er die für die Höhe der Beteiligung und die für die Begründung des massgeblichen Einflusses, die Beurteilung seiner Zuverlässigkeit und die Prüfung der weiteren Untersagungsgründe wesentlichen, durch RVO näher bestimmten Tatsachen und Unterlagen sowie die Personen oder Unternehmen anzugeben, von denen er die entspr. Anteile erwerben will. Die BaFin kann über die Vorgaben der RVO hinausgehende Angaben und Vorlage weiterer Unterlagen verlangen, falls dies für die Beurteilung der Zuverlässigkeit oder die Prüfung der weiteren Untersagungsgründe erforderlich ist. Ist der Anzeigepflichtige eine juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft, hat er in der Anzeige die für die Beurteilung der Zuverlässigkeit seiner gesetzlichen oder satzungsmässigen Vertreter oder persönlich haftenden Gesellschafter wesentlichen Tatsachen anzugeben. Der Inhaber einer bedeutenden Beteiligung hat jeden neu bestellten gesetzlichen oder satzungsmässigen Vertreter oder neuen persönlich haftenden Gesellschafter mit den für die Beurteilung von dessen Zuverlässigkeit wesentlichen Tatsachen der BaFin und der Bundesbank unvzgl. anzuzeigen. Er hat BaFin und Bundesbank ferner unvzgl. anzuzeigen, wenn er beabsichtigt, den Betrag der bedeutenden Beteiligung so zu erhöhen, dass die Schwellen von 20, 33 oder 50% der Stimmrechte oder des Kapitals erreicht oder überschritten werden oder dass das Institut unter seine Kontrolle kommt. Die BaFin kann innerhalb 3 Monaten nach Eingang der vollständigen Anzeige den beabsichtigten Erwerb der bedeutenden Beteiligung oder ihre Erhöhung untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass 1. der Anzeigepflichtige oder, wenn er eine juristische Person ist, auch ein gesetzlicher oder satzungsmässiger Vertreter, oder, wenn er eine Personenhandelsgesellschaft ist, auch ein Gesellschafter, nicht zuverlässig ist oder aus anderen Gründen nicht den im Interesse einer soliden und umsichtigen Führung des Instituts zu stellenden Ansprüchen genügt; dies gilt im Zweifel auch dann, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass er die von ihm aufgebrachten Mittel für den Erwerb der bedeutenden Beteiligung durch eine Handlung erbracht hat, die objektiv einen Straftatbestand erfüllt; 2. das Institut >>> Inhaber bedeutender Beteiligungen

Eurosystem, geldpolitische Transmission - geldpolitische >>> Eurosystem, geldpolitische Transmission

Neoliberalismus - Der Begriff beschreibt eine Wirtschaftspolitik, die mit gesetzlich reglementierten, staatlichen Instrumenten den Wettbewerb zu erhalten oder zu steigern versucht, dabei aber auf allen Märkten einen möglichst freien Leistungswettbewerb schaffen will. Dadurch sollen Einzel- und Gesamtinteressen zusammengeführt und zusätzliche Ziele, wie zum Beispiel soziale Umverteilungen, realisiert werden. Eine Erscheinungsform des Neoliberalismus ist die soziale Marktwirtschaft, die den Markt nicht als unabänderliches Element sieht, sondern ihm die dienende Funktion zuschreibt, der Bevölkerung eine möglichst günstige Versorgung zu gewährleisten.Neoliberalismus ist der Oberbegriff für eine Denkrichtung, die sich in ihrer Ordnungsvorstellung völlig von keynesianischen, nachfrageorientierten und korporatistischen Konzepten und von diktatorischen Gesellschaftssystemen, die durch Eingriffe in die Märkte geprägt sind, abkehrt. Der Aufstieg des neoliberalen Denkrichtung vollzog sich spiegelbildlich zum Niedergang der keynesianischen Lehre. Die verschiedenen neoliberalen Gestaltungsmodelle, Angebotsökonomie ("Reagonomics", "Thatcherism"), der Ordoliberalismus und der Monetarismus legen die staatlichen Aktivitäten auf eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik fest. Trotz mancher Unterschiede ist neoliberalen Ökonomietheorien gemein, dass sie unter mit Hilfe der wirtschaftsklassischen Vorstellung vom Marktgleichgewicht durch die "Invisible hand" einen übergreifenden Gegenentwurf zum keynesianischen Projekt der Globalsteuerung definieren. Gleichzeitig erfolgt ein Bruch mit den klassischen Ökonomievorstellungen. Die neoklassisch-liberale Sichtweise des sich selbst steuernden Kapitalismus lehnt längerfristige Ungleichgewichtssituationen ab, etwa anhaltende Massenarbeitslosigkeit. Treten sie dennoch auf, müssen schwer wiegende Verstöße gegen den, die Selbstheilung der Märkte betreibenden Preismechanismus, >>> Neoliberalismus

M3-Wachstumsreferenzwert - Referenzwert für das M3-Wachstum. >>> M3-Wachstumsreferenzwert


26. 07. 2016

Keynes, John Maynard - Der britische Nationalökonom John Maynard Keynes (1883-1946, geboren in Cambridge) hat der Volkswirtschaftlehre mit seinen theoretischen Ansätzen ein neues Fundament gegeben. Keynes untersuchte unter anderem Probleme der Vollbeschäftigung sowie den Zusammenhang von Sparen und Investieren. Die von Keynes entwickelte makroökonomische Theorie wird als Keynesianismus bezeichnet. Wesentliche Merkmale dieser Grundlage staatlicher Wirtschaftspolitik sind die Analyse >>> Keynes, John Maynard

Pfandrecht-Faustpfandprinzip - Faustpfand, Faustpfandprinzip. >>> Pfandrecht-Faustpfandprinzip

Consultingbanking - In jüngerer Zeit zu beobachtende Aufnahme der Unternehmensberatung durch die Bank, sei es in Form von spez. Abteilungen >>> Consultingbanking

Meinungshomogenität - In der Wirtschaftssoziologie: meint die Konsistenz von Meinungen in der Öffentlichkeit, >>> Meinungshomogenität

Credit-Scoring-Verfahren - Das Credit-Scoring-Verfahren ist ein mathematisch-statistisches Entscheidungsverfahren. Dabei bewertet der Kreditgeber anhand von mathematischen und statistischen Grundsätzen die Kreditwürdigkeit >>> Credit-Scoring-Verfahren


25. 07. 2016

CEO - Abkürzung für Chief Executive Officer. In jüngerer Zeit auch >>> CEO

Gefahr - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Gefahr

Haftung bei Urkundenprüfung - Hat eine Bank Urkunden, die sie im Auftrag ihres Kunden entgegennimmt oder ausliefert, auf Echtheit, Gültigkeit oder Vollständigkeit zu prüfen, so haftet sie nur für grobes >>> Haftung bei Urkundenprüfung

Subjektivismus - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Urteilen und Handeln, das nicht von einer objektiven Sachlage sondern von einer subjektiven (persönlichen) Sicht ausgeht. In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für eine erkenntnistheoretische und allgemein philosophische Auffassung, nach der alles (auch das wissenschaftliche) Wissen, aber auch alle Wertvorstellungen >>> Subjektivismus

Übertragungsfunktion des Indossaments - Transportfunktion >>> Übertragungsfunktion des Indossaments


24. 07. 2016

Konkubinat - In der Wirtschaftssoziologie: eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, die entweder >>> Konkubinat

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) - In der Gesundheitswirtschaft: German Federal Institute for Drugs and Medical Devices Dem Institut kommen zentrale Aufgaben im Bereich der Arzneimittelzulassung und -überwachung sowie für Medizinprodukte >>> Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Trade-off - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Unvereinbarkeit >>> Trade-off

Grundlohnsumme - In der Gesundheitswirtschaft: Summe der beitragspflichtigen Einkommen >>> Grundlohnsumme

Überbau - In der Wirtschaftssoziologie: Basis >>> Überbau


23. 07. 2016

Axialprinzip - In der Wirtschaftssoziologie: bei D. Bell (1979) die bildhafte Vorstellung, es gäbe ein „bewegendes Prinzip“, um das >>> Axialprinzip

Lebensführung - In der Wirtschaftssoziologie: [1] allgemein die Formung des eigenen Lebens im Hinblick auf Ziele, normative Werte, religiöse Überzeugungen usw., wie sie sich auch in alltäglichen Handlungen kundtut. [2] Bei M. Weber das Insgesamt des „praktischen Verhaltens“, der auch alltäglichen >>> Lebensführung

Fabrikregime - In der Wirtschaftssoziologie: spezifische Form der „Politik der Produktion“ im kapitalistischen Industriebetrieb einschliesslich der >>> Fabrikregime

Interbank(en)zahlungsverkehrsfazilitäten - Von Banken gegenseitig, vor allem auch von der Bundesbank (Grossbetragszahlungsysteme) >>> Interbank(en)zahlungsverkehrsfazilitäten

Bildungschancen - In der Wirtschaftssoziologie: die gesellschaftlich bestimmten Möglichkeiten von Kindern, ihre Begabungen angemessen in den Einrichtungen des Bildungssystems entfalten zu können. Nach liberaler Bildungstheorie verursachen trotz formalrechtlicher Gleichheit >>> Bildungschancen


22. 07. 2016

Arbeitslosenversicherung - Arbeitslosenversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung. In ihr sind alle Arbeiter und Angestellte pflichtversichert. Leistungen der Arbeitslosenversicherung sind: 1. Förderung der beruflichen Bildung (Ausbildung, Fortbildung, Umschulung, Rehabilitation und Förderung der Arbeitsaufnahme); 2. Maßnahmen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen (Kurzarbeitergeld >>> Arbeitslosenversicherung

ABDA - In der Gesundheitswirtschaft: Siehe >>> ABDA

International Development Association (IDA) - Weltbank >>> International Development Association (IDA)

Loan Market Association - Abk.: LMA. Internationale Organisation, >>> Loan Market Association

Gläubigerschutz durch Eigenkapitalregulierung - Gläubiger- >>> Gläubigerschutz durch Eigenkapitalregulierung


 
 
 
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