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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

18. 08. 2018

Refinanzierungsregister - Dient neben Konsortial- und Grundpfandrechtsregister - eingeführt 2005 durch Änderung des KWG - dem Schutz des Rechtsverkehrs vor Gläubiger gefährdenden Vermögensverschiebungen, lässt aber sachenrechtliche Befugnisse unberührt. Nach der Kernvorschrift des § 22i KWG, der die Rechtsfolgen der Eintragung in das Refinanzierungsregister regelt, gelten die Gegenstände, die ordnungsgem. im Refinanzierungsregister eingetragen sind, in einem Insolvenzverfahren oder bei Zwangsvollstreckungsmassnahmen vom Zeitpunkt der Eintragung an gegenüber dem Inhaber der Gegenstände und dessen Gläubiger als Gegenstände der Übertragungsberechtigten. Die Übertragungsberechtigten können deshalb im Falle der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Treuhänders ein Aussonderungsrecht hins. der im Refinanzierungsregister ordnungsgemäss eingetragenen Gegenstände geltend machen. Die im Refinanzierungsregister eingetragenen Gegenstände gehören nicht zur Insolvenzmasse. Hat grosse Bedeutung für ABS-Transaktionen, spez. Truesale-Verfah-ren, Pfandbriefemittenten u. a. Wird von Kreditinstituten für sich oder dritte Unternehmen geführt und durch einen neutralen, von der BaFin bestellten Verwalter überwacht. Die Bedeutung der 2005 geschaffenen Konstruktion liegt darin, dass einer übertragungsberechtigten Zweckgesellschaft (Specialpurpose-Company) hins. der im Refinanzierungsregister eingetragenen Vermögensgegenstände -insb. in der Insolvenz der forderungsverkaufenden >>> Refinanzierungsregister

Zinsreduktion - Herabsetzung - Herunterkonvertierung - des Nominalzinssatzes >>> Zinsreduktion

Guillochen - Hierbei handelt es sich um feine und feinste >>> Guillochen

Klassifikation - In der Wirtschaftssoziologie: Einteilung von Dingen oder Begriffen in Klassen [5], so dass ein Element >>> Klassifikation

Fertigarzneimittel - In der Gesundheitswirtschaft: proprietary medicinal product sind >>> Fertigarzneimittel


17. 08. 2018

Multimedia Messaging Service (MMS) - Solange die neuen schnellen Mobilfunknetze nicht in Betrieb sind, müssen sich die Hersteller von Handys und die Mobilfunknetzbetreiber immer wieder etwas Neues einfallen lassen. Von der Fortentwicklung der erfolgreichen Kurzmitteilungen, den SMS, erwarten die Anbieter einen neuen Umsatzschub.SMS-Nachrichten umfassen genau 160 Zeichen, Buchstaben und Zahlen, und kein bisschen Information mehr. Der Nachfolger EMS bringt Töne und Bilder ins Spiel, allerdings in schwarz/weiß und in "piepsiger" Tonqualität. Mit dem Multimedia Messaging Service (MMS) sollen ab Mitte 2002 buntere und umfangreichere >>> Multimedia Messaging Service (MMS)

Versorgungsausgleich - Den Versorgungsausgleich gibt es seit dem 1. Juli 1977. Er wird bei einer Scheidung immer automatisch durchgeführt. Ursprünglich wurde er eingeführt, um vor allem den benachteiligten Status von Hausfrauen bezogen auf die Rentenansprüche zu verbessern. Da diese oftmals nach einer Scheidung ohne eigene Rentenansprüche dastehen, ist es Ziel des Versorgungsausgleiches, dafür Sorge zu tragen, dass beide Ehegatten nach der Trennung gleich gut versorgt sind. Eine eigene, vom geschiedenen Ehepartner unabhängige Altersversorgung soll so verwirklicht werden. Der Versorgungsausgleich bezieht sich nur auf Ehen, nicht-eheliche Gemeinschaften werden nicht berücksichtigt.Es spielt keine Rolle, ob nur ein Ehepartner während der Ehe berufstätig war und somit allein Rentenanwartschaften erworben hat, wohingegen der andere sich um den Haushalt und möglicherweise die Kindererziehung gekümmert hat. Nach einer Scheidung sollen beide Partner zu gleichen Teilen von der gemeinschaftlichen Anstrengung profitieren, die während der Ehe unternommen wurde. Wenn sich also Ehegatten scheiden lassen, muss der eine Ehepartner dem anderen, der während der Ehe keine eigenen Rentenansprüche erwerben konnte, im Rahmen des Versorgungsausgleiches von seinen Ansprüchen die Hälfte "abgeben". Unerheblich dabei ist, wer von den beiden Partnern den Anlass zur Scheidung gegeben hat. Trotzdem lassen sich Versorgungsausgleiche juristisch ganz ausschließen oder individuell vereinbaren, allerdings nur in der Form eines notariell beurkundeten Ehevertrages. Wirksam ist dieser Ausschluss jedoch nur dann, wenn er mindestens ein Jahr vor dem Einreichen des Scheidungsantrages >>> Versorgungsausgleich

Kreditabteilung, -büro, -Sekretariat - Organisationseinheit (Abteilung) der Bank, die für die Abwicklung des Kreditgeschäfts zuständig ist. Befasst sich mit der Bearbeitung der Kreditanträge, -fähigkeitsprüfung, -Würdigkeitsprüfung, -sicherheiteninforderung >>> Kreditabteilung, -büro, -Sekretariat

Beteiligungs- und Unternehmensvermittlung - Auch: Mergers and Acquisitions (M&A). Vormals überwiegend ein Aufgabengebiet von Finanzmaklern, haben seit wenigen Jahren die Banken in ihrem Investmentbanking ihre Leistungen für Unternehmenskunden im Bereich der Beteiligungsvermittlung zum Komplex Mergers and Acquisitions ausgeweitet. Umfasst sowohl Aktivitäten im Bereich Fusion, Verschmelzung (Mergers) als auch Erwerb, Kauf (Acquisitions) von Unternehmen. Die Bank- leistung M & A ist Teil des Financialengineering, d.h. des Angebotes spezif. betriebswirtschaftlicher Beratungsleistungen der Bank, und beinhaltet alle Leistungen, die zu strategischen unternehmerischen Vorhaben mit finanzieller und gesellschaftsrechtlicher Verflechtung führen. Dazu zählen neben Kauf und Verkauf von Unternehmen Vermittlung von Beteiligungen, >>> Beteiligungs- und Unternehmensvermittlung

Vertriebspolitik - Die Vertriebspolitik ist ein Teilgebiet der Distributionspolitik. Sie bezieht sich auf die Entscheidungen, die im Zusammenhang mit dem Weg eines Produktes zum Endverbraucher stehen. Sie umfasst sowohl die Wahl der Absatzkanäle als auch die physische Distribution der Produkte. Es handelt sich um alle Maßnahmen, um die Absatzleistungen im richtigen Zustand, zum richtigen Zeitpunkt, in der gewünschten >>> Vertriebspolitik


16. 08. 2018

Creditderivative-Collar - Creditspread-Option. >>> Creditderivative-Collar

Zielgradiententheorie - In der Wirtschaftssoziologie: (N.E. Miller 1944), erklärt das konfliktträchtige Zusammenwirken von Verhaltenstendenzen, die aufgrund einer spezifischen Strukturiertheit der Situation im Organismus entstehen: a) Die Tendenz eines >>> Zielgradiententheorie

Binnenwirtschaft - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: Wirtschaftsbereich, in dem der wesentliche Teil der Produktion. >>> Binnenwirtschaft

Mittelstand, alter - In der Wirtschaftssoziologie: [1] die Summe der Berufsgruppen, die bereits vor der Industrialisierung dem dritten Stand angehörten und nicht in Ober- oder Unterschichten >>> Mittelstand, alter

COCOM-Liste - Embargoliste des Coordinating Committee for East-West Trade Policy, welches 1951 zur Überwachung der Embargobestimmungen (Embargo) im Ost-West Handel gegründet wurde. Sie enthält jene Waren, die in sogenannte Sperrländer des Ostblocks >>> COCOM-Liste


15. 08. 2018

Kundengeschäft - Anschaffungsgeschäft in Wertpapieren, bei denen nur ein Geschäftspartner Händler ist. Händlereigenschaft haben z.B. Banken und Kursmakler. >>> Kundengeschäft

Unternehmen, gruppenangehöriges - Teil einer Instituts- oder Finanzholdinggruppe >>> Unternehmen, gruppenangehöriges

Cash Management - Sammelbegriff für die Angebote der Kreditinstitute zur Abwicklung ihrer elektronischen Leistungen, insbesondere im Zahlungsverkehr. Dazu können >>> Cash Management

Achtung - In der Wirtschaftssoziologie: Ehrerbietung, deference, bei >>> Achtung

Frauenfrage - In der Wirtschaftssoziologie: bezeichnete >>> Frauenfrage


14. 08. 2018

Aktienindex (Kursindex) - Ein Aktienindex zeigt die Aktienkurse ausgewählter Aktien an und fasst deren Kurs- und Wertentwicklung zusammen. Der Indexberechnung werden entweder besonders wichtige, den Markt bestimmende Aktienwerte oder alle notierten Titel zugrunde gelegt. Neben dem allgemeinen Index wird die Kursentwicklung in wichtigen Branchen ermittelt. Seit 1988 wird z. B. der von der Frankfurter Wertpapierbörse, >>> Aktienindex (Kursindex)

Kovarianztheorem - In der Wirtschaftssoziologie: Beziehung, die das Verhältnis von individueller und kollektiver Korrelation angibt. Ist eine Population in eine Zahl von Kollektiven untergliedert (Schüler >>> Kovarianztheorem

Pflegeversicherung - Die Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung. Die Kosten werden jeweils hälftig von Arbeitnehmer und Arbeitgeber abhängig von der Höhe des Einkommens getragen. Gesetzlich Krankenversicherte werden automatisch in der Pflegekasse ihres Krankenversicherers Mitglied. Aufgabe der Pflegeversicherung Die zentrale Aufgabe der Pflegeversicherung ist es, Pflegebedürftige und Angehörige bei der ambulanten Pflege zu unterstützen und bei der stationären Pflege die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen von Kosten zu entlasten. Mitglieder Alle gesetzlich Krankenversicherten werden ohne zusätzliche Anmeldung automatisch Mitglied in der Pflegekasse ihrer Krankenkasse. Die Pflegeversicherung ist auch eine Familienversicherung. Ehepartner und Kinder eines Mitgliedes, die keine oder nur geringe Einkünfte haben (max. 400 Euro im Monat), sind beitragsfrei mitversichert. Wer freiwillig krankenversichert ist, kann sich von der Versicherungspflicht in der Pflegeversicherung befreien lassen - wenn er für sich und seine Angehörigen bereits eine private Pflegeversicherung mit vergleichbaren Leistungen abgeschlossen hat. Mitglieder einer privaten Krankenversicherung müssen sich und Ihre Familie auch privat pflegeversichern. Beiträge Die Finanzierung der Pflegeversicherung ist genauso organisiert wie die der gesetzlichen Krankenversicherung: Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen je die Hälfte des Beitrages. Er wird mit den übrigen Sozialabgaben automatisch bei der Lohn- oder Gehaltsabrechnung einbehalten. Der aktuelle Beitragssatz zur Pflegeversicherung liegt bei 1,7 Prozent vom Lohn. Da im Bundesland Sachsen nicht wie im übrigen Bundesgebiet zur Finanzierung der Pflegeversicherung ein Feiertag abgeschafft wurde, zahlen die Arbeitnehmer hier einen höheren Anteil vom Einkommen: 1,35 Prozent. Die Arbeitgeber übernehmen nur 0,35 Prozent. Es gibt bei der Pflegeversicherung eine Beitragsbemessungsgrenze: 3.487,50 Euro. Das heißt, Arbeitnehmer mit einem Monatsgehalt unter dieser Grenze werden pflichtversichert. Arbeitnehmer mit einem höheren Monatsgehalt sind freiwillig versichert. Wie Arbeitnehmer zahlen auch Rentner die Hälfte ihres Beitrags selbst, die andere Hälfte übernimmt der Rentenversicherungsträger. Berechnungsgrundlage für den Beitrag ist die gesetzliche Rente, bei freiwillig Versicherten eventuell auch weitere Einkünfte bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Auch Studenten sind in der gesetzlichen Pflegeversicherung pflichtversichert. Der Beitrag beträgt seit 1. Januar 2002 monatlich 7,92 Euro. Er wird wie der Krankenversicherungsbeitrag durch die Krankenkasse in Rechnung gestellt. Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt die Beitragszahlung für Arbeitslose, die registriert sind. Anspruch auf Leistungen Jeder Versicherte hat Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung, wenn er vor Antragstellung mindestens fünf Jahre in einer Pflegekasse versichert war. Voraussetzung ist die Pflegebedürftigkeit. Als pflegebedürftig gelten Personen, die wegen Krankheit >>> Pflegeversicherung

Einheitlicher Bewertungsmaßstab - In der Gesundheitswirtschaft: Der Wert der Leistungen von niedergelassenen Vertragsärzten, also der Ärzte, die zur Behandlung von Versicherten der Gesetzlichen Krankenkassen und deren Familienangehörigen zugelassen sind, wird im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) festgelegt, den die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverbände) gemeinsam in Bewertungsausschüssen vereinbaren. Der jeweils gültige EBM legt damit verbindlich fest, welche ärztlichen Leistungen gegenüber der GKV wie abgerechnet werden können. Die abrechnungsfähigen ärztlichen Leistungen werden dabei im Einheitlichen Bewertungsmaßstab nicht direkt mit Euro-Preisen bewertet. Vielmehr erhält jede Leistung eine Punktzahl, mit der sie bewertet wird. Der tatsächliche Preis, also die Vergütungshöhe einer Leistung, ergibt sich erst durch die Multiplikation der Punktzahl einer Leistung >>> Einheitlicher Bewertungsmaßstab

Aufstiegssurrogate - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für Positionswechsel in >>> Aufstiegssurrogate


13. 08. 2018

Niederlassungsverlegungsanzeige - Banken haben BaFin und Bundesbank >>> Niederlassungsverlegungsanzeige

Hochrechnung - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für die Schätzung von absoluten Zahlen bestimmter >>> Hochrechnung

Ideologie - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: (Weltanschauung, Ideengebäude) System der gesellschaftlichen (politischen, philosophischen, religiösen, künstlerischen usw.) Ideen. Gesamtheit von Bewusstseinsinhalten und -formen, in denen jeweils die Interessen einer bestimmten gesellschaftlichen Klasse oder Schicht, sozialen Gruppierung oder Bewegung zum Ausdruck gebracht werden. Die jeweils herrschende Ideologie ist das System gesellschaftlicher Anschauungen in einer bestimmten Entwicklungsetappe der menschlichen Gesellschaft. Sie entwickelt sich aus der bestehenden Gesellschaftsordnung (der Gesamtheit der materiellen Produktions-und Austauschverhältnisse) und spiegelt diese in den vielfältigsten Formen >>> Ideologie

DATEV - mit Sitz in Nürnberg, ist eine Dienstleistungsorganisation für EDV In ihr sind Angehörige der steuerberatenden Berufe zusammengeschlossen. In einem Großrechenzentrum werden Buchhaltung, >>> DATEV

Inlandsaktiva - Forderungen inländischer Banken gegenüber inländischen Wirtschaftssubjekten >>> Inlandsaktiva


12. 08. 2018

Ethnomethodologie - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für eine von H. Garfinkei und H. Sacks angeführte Forschungsrichtung, welche die alltagsweltlichen Methoden zu erfassen versucht, mit denen die Gesellschaftsmitglieder die tagtäglichen Routineangelegenheiten ihrer Handlungs- und Interaktionspraxis, einschliesslich der Praxis wissenschaftlichen Handelns, zu bewältigen suchen und diese Bewältigung einander wechselseitig als normal anzusinnen und zu vermitteln >>> Ethnomethodologie

Externe Effekte - Kurze Erklärung: Externalitäten, externe Einflüsse auf die Nutzenfunktion eines Individuums. Ausführliche Darstellung: Ist die Nutzenfunktion eines Individuums nicht ausschließlich von ihm selbst beeinflussbar, sondern hängt auch von den Entscheidungen anderer ab, liegen externe Effekte vor. Sie werden dargestellt in der Formel: U(a) = U(a)*(X(an),Y) Mit U(a) = Nutzenfunktion von A X(an) = Entscheidungsparameter des A Y = nicht beeinflussbare Entscheidungsparameter anderer, die dennoch die Nutzenfunktion des A beeinflussen In der Literatur werden drei Arten von externen Effekten unterschieden: Pekuniäre, psychologische und technologische Externalitäten. Pekuniäre Externalitäten beschreiben eine Verschiebung der relativen Preisrelationen eines Marktes; sie sind ein grundlegendes Instrument der Marktwirtschaft und somit marktkonform. Hängt die Nutzenfunktion eines Individuums von Aktivitäten eines anderen ab, ohne dass ein physikalischer Zusammenhang besteht (z.B. aufgrund von Gefühlen >>> Externe Effekte

Oder-Konten - Siehe auch: Gemeinschaftskonto. >>> Oder-Konten

Selbst - In der Wirtschaftssoziologie: seif [1] das Selbstverständnis, das das Individuum im Verlaufe seiner sozialen Erfahrung gewinnt; jenes Bild, das das Individuum in der Interaktion >>> Selbst

Marktmacht - Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Gruppe von Unternehmen, sich durch wettbewerbsbeschränkende Maßnahmen Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmern zu verschaffen. Der Einsatz von Marktmacht im Wettbewerb wird im deutschen Wettbewerbsrecht als missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung verfolgt (marktbeherrschende Unternehmen). Kriterium der Wettbewerbstheorie >>> Marktmacht


11. 08. 2018

Aktienanleihen - Bei Aktienanleihen oder Anleihen mit Aktienandienungsrecht handelt es sich um hochverzinste Anleihen, bei denen die Bank das Recht hat, bei Fälligkeit entweder den nominalen Anleihebetrag zurück zu zahlen oder dem Anleger statt dessen eine bestimmte Zahl an Aktien zu vorher festgelegten Bedingungen zu übertragen. Die Aktie, die statt Geld zur Rückzahlung verwendet werden kann, wird in den Anleihebedingungen festgelegt. Die Bank, die die Anleihe ausgibt, geht kein Risiko ein. Der Kunde dagegen kann unter dem Strich trotz der "Traumzinsen" erhebliche Verluste machen.Bei Aktienanleihen, die es erst seit 1998 auf dem deutschen Markt gibt, locken die emittierenden Banken mit Zinsen, die weit höher sind, als der zur Zeit übliche Marktzins. Zinssätze von zwölf oder 16 Prozent sind keineswegs ungewöhnlich. Auf den ersten Blick sind Aktienanleihen ganz normale Anleihen: Sie lauten auf einen bestimmten >>> Aktienanleihen

Rollenbrauch - In der Wirtschaftssoziologie: role custom, [1] Zurschaustellung von Symbolen oder >>> Rollenbrauch

Beleg, derivativer - derivativer >>> Beleg, derivativer

Bankgenussaktie - Fälschl. als Aktie bez., mit Stimmrecht >>> Bankgenussaktie

Sparschrank - Grosses schrankartiges Behältnis mit num-merierten oder durch Namen gekennzeichneten verschliessbaren Fächern, >>> Sparschrank


10. 08. 2018

Gebrochene Preise - sind Preise, die aus psychologischen Erwägungen nicht in vollen DM, sondern in einer geringfügig unterschiedlichen Kombination von >>> Gebrochene Preise

Kassageschäft - (engl. cash bargain, cash transaction) Kassageschäft ist ein Geschäft in Wertpapieren oder Devisen, das binnen zwei Tagen nach Abschluss erfüllt werden muss (Gegensatz: Termingeschäft bzw. Futures). >>> Kassageschäft

Gesellschaft, primitive - In der Wirtschaftssoziologie: Wegen des möglichen abwertenden Beiklangs und der deutlich eurozentrischen Sichtweise wird p. Gesellschaft, primitive heute vorsichtig und distanziert verwendet. Alternative Begriffe haben sich aber entweder nicht gehalten (Naturvölker oder archaische Gesellschaften) oder (noch) nicht durchgesetzt (z.B. schriftlose aussereuropäische Gesellschaften). [1] Allgemeine Bezeichnung für Gesellschaften, die in der Geschichte früh aufgetreten sind. [2] Gesellschaften, die heute neben feudalen, industriell entwickelten oder auf dem Wege zu solcher Entwicklung befindlichen Gesellschaften >>> Gesellschaft, primitive

Umweltbelastung - bezeichnet die Belastung der Umweltmedien Boden, Wasser, Luft durch die Entnahme natürlicher Ressourcen sowie die Schädigung der Aufnahmefähigkeit durch Emissionen bzw. Immissionen. >>> Umweltbelastung

Substruktur - In der Wirtschaftssoziologie: eine Teilstruktur oder Struktur niederer Ordnung, >>> Substruktur


09. 08. 2018

Volk - In der Wirtschaftssoziologie: unscharfer Begriff für eine meist grosse Anzahl von Menschen, >>> Volk

Pharmaverbände - In der Gesundheitswirtschaft: Die Interessen der Pharmazeutischen Industrie in Deutschland werden durch verschiedene Verbände vertreten. Unter dem Dach des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) sind der VFA und den BPI organisiert. Der VFA vertritt auch die deutschen Unternehmen im europäischen Dachverband der Pharmazeutischen Verbände EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations). International agierende Arzneimittel-Hersteller und Biotechnologie-Konzerne sind in der amerikanischen PhRMA (Pharmaceutical Research and Manufacturers of America) organisiert. • VFA – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. Als Wirtschaftsverband in Deutschland vertritt der VFA 44 forschende Arzneimittelhersteller und über 100 Tochter- und Schwesterfirmen. Die Mitglieder des VFA repräsentieren mehr als zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 95.000 Mitarbeiter, davon sind 16.500 für die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln tätig. Vorläufer des VFA war die MPS (Medizinisch-Pharmazeutische Studiengesellschaft >>> Pharmaverbände

Gebiete, gewachsene - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Gebiete, gewachsene

Gesundheitszentren - In der Gesundheitswirtschaft: Seit dem GKV-Modernisierungsgesetz können auch Gesundheitszentren an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen. Sie zeichnen sich durch eine allgemeine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Dienstleistungsgruppen >>> Gesundheitszentren

Devisenpreis - Devisenkurs. >>> Devisenpreis


 
 
 
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