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Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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Wirtschaftslexikon

Dieses Online-Wirtschaftslexikon eignet sich sowohl für Laien als auch für den akademischen Bereich. Finden Sie jeden Fachausdruck zunächst knapp dargestellt und im Verlauf des Artikels immer ausführlicher. Es sind alle großen Bereiche der Wirtschaftslebens und der Wirtschaftswissenschaften abgedeckt. Aktuell veröffentlichte Artikel finden Sie unten aufgeführt.

29. 06. 2016

Kapitalzentralisation - In der Wirtschaftssoziologie: Begriff der Marxschen Theorie für die Zusammenfassung der vielen Kapitale in den Händen eines oder weniger Produktionsmittelbesitzer oder Kapitalgruppen: „Es ist die Konzentration >>> Kapitalzentralisation

Debtswap - Im Zusammenhang mit der internationalen Schuldenkrise bzw. ihrer Abwicklung kommen auch Swap-bzw. swapähnliche Transaktionen zur Anwendung; hierbei werden die Forderungen >>> Debtswap

Inkorporierung - In der Wirtschaftssoziologie: meint in der Sozialtheorie P. Bourdieus die subtile, körperliche Einschreibung oder auch Einverleibung gesellschaftlicher Machtverhältnisse und damit deren 'Verfeinerung'. >>> Inkorporierung

monetärer Zahlungsbilanzmechanismus - Auch: Geldmengen/Preismechanismus. Vorstellungen der Selbstregulierung der Zahlungsbilanz >>> monetärer Zahlungsbilanzmechanismus

Kurzakzept - Akzept auf einem Wechsel, das nur aus der Unterschrift des Bezogenen besteht (übliche >>> Kurzakzept


28. 06. 2016

quantitative Risiken - interner >>> quantitative Risiken

Zins, interner - interner >>> Zins, interner

sampling fraction - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> sampling fraction

Bundesknappschaft / Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See - In der Gesundheitswirtschaft: Ursprünglich Träger der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung für die Beschäftigten knappschaftlicher Betriebe, Rentner und deren Familienangehörige. Seit dem 1. April 2003 werden zusätzlich alle geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland durch die neue Minijob-Zentrale unter dem Dach der Bundesknappschaft betreut, die für den Einzug der Sozialabgaben und einer einheitlichen Pauschalsteuer zuständig ist. Zum 1. Oktober 2005 fusionierte die bisherige Bundesknappschaft zum neuen Sozialversicherungsträger „Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See“. Seit dem 1. April 2007 ist die Krankenversicherung Knappschaft >>> Bundesknappschaft / Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Umlaufintensität - Die Umlaufintensität gibt Auskunft über die Beziehung zwischen Umlaufvermögen und Gesamtvermögen eines Landes. Sie ist somit der Quotient aus Umlaufvermögen >>> Umlaufintensität


27. 06. 2016

shortrun - Kurzfristig, auf kurze >>> shortrun

Bereitstellungszinsen - Ist bei einem Kredit, hauptsächlich bei einem Baukredit, das Ende der Zinsbindung abzusehen, kann sich der Kreditnehmer >>> Bereitstellungszinsen

Debt/Equityswap - Abk.: DES. Auch: Debt-for-Equity-swap, Debt/Equityconversion, Debtcapitalization. Art eines Swap im Rahmen der internationalen Verschuldungskrise. Transformation von Bankforderungen gegenüber hochverschuldeten Ländern in Beteiligungskapital an Unternehmen im Schuldnerland in Form von Aktien- oder Geschäftsanteilserwerb, Direktinvestitionen u.dgl. Gläubigerbanken treten ihre Forderungen unter Berücksichtigung entsprechender Bonitätsabschläge entgeltlich an Investoren ab, die diese Forderungen bei der Zentralbank des jeweiligen Schuldnerlandes für investive Verwendungen im Schuldnerland zum Nominalwert in die entsprechende Landeswährung eintauschen können. Gläubigerbanken können hierdurch ihre Risikopositionen verringern. Investoren, die diese Forderungen unter Nominalwert kaufen, erhalten günstig Landeswährung. Schuldnerländer können hierdurch ihre Auslandsschulden ohne Einsatz von Devisenreserven >>> Debt/Equityswap

Usance-Kurs - Bezeichnung im internationalen Devisenhandel für eine an ausländischen Devisenbörsen übliche Notierungsart des Devisenkurses >>> Usance-Kurs

Point-of-Sale-Verfahren ohne Zahlungsgarantie - Abk.: POZ-Verfahren. Elektronisches Lastschriftverfahren. >>> Point-of-Sale-Verfahren ohne Zahlungsgarantie


26. 06. 2016

Kapitalmarktstatistik - Von der Bundesbank geführte und in ihren Monatsberichten veröffentlichte >>> Kapitalmarktstatistik

Kassengrundbuch - Grundbuch der Bankabteilung >>> Kassengrundbuch

Marktsozialismus - In der Wirtschaftssoziologie: sozialistische Marktwirtschaft, [1] Bezeichnung für unterschiedliche Modelle zur Reform sozialistischer Planwirtschaft, in denen neben verschiedenen Formen des Eigentums an Produktionsmitteln und Böden (staatlich, genossenschaftlich, privat) in der Regel staatliches Eigentum in den dominanten Sektoren vorherrschend bleibt und die Preisbildung auf Märkten mit staatlicher Preisbildung etwa für zentrale Produktionsfaktoren verbunden werden soll. Weitere wichtige Fragen des Marktsozialismus sind die Beteiligung >>> Marktsozialismus

Sozialforschung, kommunikative - In der Wirtschaftssoziologie: bedeutungsähnlich mit interpretative Sozialforschung, aber vor allem betonend, dass die methodologischen Entscheidungen und methodischen Regeln der Sozialforschung nicht ohne Rücksicht auf und nicht ohne genaue Kenntnis der im sozialen Alltag >>> Sozialforschung, kommunikative

Sozialisationsmedien - In der Wirtschaftssoziologie: Sozialisationsinstanzen Sozialisationsreize, >>> Sozialisationsmedien


25. 06. 2016

Abschlussvereinigungen - Vereinigungen zum Zweck des Abschlusses von nicht verbotenen wie auch von verbotenen Börsentermingeschäften. Für >>> Abschlussvereinigungen

Außenfinanzierung - Die Außenfinanzierung ist eine Form der Finanzierung. Dem Unternehmen werden Mittel von außen neu zugeführt, entweder durch externe Eigenfinanzierung oder durch externe Fremdfinanzierung. Bei der externen Eigenfinanzierung erhalten die Kapitalgeber Beteilgungstitel am Unternehmen. Ein gutes Beispiel ist dafür die Emission junger Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Bei der externen Fremdfinanzierung erhalten die Kapitalgeber Forderungstitel; diese werden somit nicht Teilhaber, sondern Gläubiger. Als Beispiel kann die Aufnahme eines Kredites bei einer Bank dienen oder die Auflegung einer Anleihe am Kapitalmarkt. Das Gegenteil der Außenfinanzierung ist die Innenfinanzierung. Siehe auch: Finanzierung Maßnahmen der Außenfinanzierung sind dadurch gekennzeichnet, dass einem Unternehmen aus unternehmensexternen Quellen sowohl Eigen- als auch Fremdkapital zur Verfügung gestellt wird. Die Außenfinanzierung setzt daher entweder die erfolgreiche Suche nach neuen Kapitalgebern oder die Bereitschaft der bisherigen Financiers zur Aufstockung ihrer Kapitalbeträge voraus. Neben den Eigentümern treten Geschäftsbanken, Versicherungen, Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Abnehmer, Lieferanten und Arbeitnehmer im Wirtschaftsleben als Kapitalgeber in Erscheinung. Die Kapitalüberlassung setzt den Abschluss eines Finanzierungsvertrages voraus, in dem die gegenseitigen Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien festgehalten werden. Die Außenfinanzierung ist eine Form der Finanzierung. Dem Unternehmen werden Mittel von außen neu zugeführt, entweder durch externe Eigenfinanzierung oder durch externe Fremdfinanzierung. Bei der externen Eigenfinanzierung >>> Außenfinanzierung

Unternehmenskontrolle der Europäischen Zentralbank - Europäische >>> Unternehmenskontrolle der Europäischen Zentralbank

Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSCHG) - Das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSCHG) bildet die Grundlage des Schutzes vor schädlichen Umwelteinflüssen - etwa durch Wasser- und Luftverunreinigungen oder Lärm. Es enthält Bestimmungen über die Einrichtung und den Betrieb umweltgefährdender Anlagen, den Betrieb umweltgefährdender Fahrzeuge sowie den Schutz gefährdeter Gebiete.Das neue BImSCHG soll der Entstehung umweltschädlicher Einwirkungen auf den Menschen vorbeugen. Mehr als 120 Anlagearten - wie zum Beispiel Kraftwerke, Erdölraffinerien, Mülldeponien, Maschinen oder Fahrzeuge - sind nach dem BImSCHG genehmigungspflichtig. Die Betreiber solcher Anlagen haben die Pflicht, konkrete schädliche Einwirkungen auf die Umwelt nach dem Stand der Technik zu verhindern. Sie müssen die Umweltverhältnisse auch über eine Abwehr von Gefahren hinaus stetig verbessern, Abfälle so weit möglich vermeiden oder verwerten. Abwärme aus den Anlagen soll so weit >>> Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSCHG)

Sachwerte - Bezeichnung für Anteile von Unternehmen >>> Sachwerte


24. 06. 2016

RAROC - Abk. für Risk Adjusted Return On Capital (dt.: risikoadjustierte Eigenkapitalrendite). 1. Einordnung: RAROC kann als Weiterentwicklung des Return on Equity (RoE) verstanden werden. Varianten von RAROC bezeichnet man auch als RORAC oder RARORAC; die Terminologie ist bislang nicht einheitlich. Oberbegriff: Risk Adjusted Performance Measurement (RAPM). – 2. Grundgedanke des RAROC Konzeptes: Banktypische Risiken (insbesondere: Kreditrisiken, Marktrisiken, Operative Risiken) des Geschäftsportfolios werden i. S. eines Value at Risk und i. S. kalkulatorischer Standardrisikokosten quantifiziert; zu unterlegendes ökonomisches Kapital wird risikogerecht zugeordnet (risikobasierende Kapitalallokationen). Die Kennziffer RAROC kann dann für einzelne Bankgeschäfte >>> RAROC

Zahlungsinstrumente, Ausstellerhaftung - Ausstellerhaftung >>> Zahlungsinstrumente, Ausstellerhaftung

saldieren - Den Saldo ermitteln, >>> saldieren

Matthew effect - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) >>> Matthew effect

besonderes Kursrisiko, Aktiennettoposition - Zur Ermittlung des Teilanrechnungsbetrages für das besondere Kursrisiko sind die Aktiennettopositionen unabhängig von ihren bestandsvermehrenden oder -vermindernden Ausrichtungen in Höhe ihrer massgeblichen Beträge zusammenzufassen und mit 4% zu gewichten. Nettopositionen aus Terminkontrakten auf einen gängigen Aktienindex sind nicht zu berücksichtigen. Nettopositionen in hochliquiden Aktien mit hoher Anlagequalität >>> besonderes Kursrisiko, Aktiennettoposition


23. 06. 2016

Esoterik - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für geheimes Sonderwissen, das nur für Eingeweihte bestimmt und verständlich ist. Die esoterische Sprache zeichnet sich durch ihren verrätselten und hermetischen Charakter >>> Esoterik

Ich-Funktionen - In der Wirtschaftssoziologie: Ich-Leistungen, Aufgaben, die das Ich erfüllt. I.-F. sind abhängig von der Ich-Reife und damit vom Verhältnis des Ich zu anderen psychischen >>> Ich-Funktionen

Zinsen, variable - Veränderliche, z. B. an einen Referenzzinssatz >>> Zinsen, variable

Sekte - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für eine religiöse Gemeinschaft, die sich als ein Verein von religiös voll Qualifizierten versteht und deshalb notwendig auf Universalität verzichten und auf freier Vereinbarung ihrer Mitglieder beruhen muss (im Unterschied >>> Sekte

Zinsenverjährung - Richtet sich im Wesentlichen nach allgemeinen Grundsätzen zur Verjährung. Verzugszinsen >>> Zinsenverjährung


22. 06. 2016

Warenpapiere - Handelspapiere, die die Rechte an Warenbeständen verbriefen, in denen eine Forderung auf Waren verbrieft ist, vor allem solche Wertpapiere, deren Übertragung die zur Übereignung notwendige Besitzübertragung substituiert. Meist Wertpapiere, die Eigentum an oder Verfügungsrechte über Waren verbriefen, >>> Warenpapiere

Wissenschaft, reine - angewandte - In der Wirtschaftssoziologie: Das Erkenntnisinteresse der r.n Wissenschaft, reine - angewandte zielt ab auf von ausserwissenschaftlichen Zwecken unabhängiges Wissen und theoretische Erklärung allgemeiner Tatbestände (z.B. Gesetzmässigkeiten sozialen Handelns oder >>> Wissenschaft, reine - angewandte

Change Management - Change-Management ist die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Veränderungen in Organisationen. Neben formalen Aspekten der Planung berücksichtigen Change-Management-Prozesse zunehmend "weiche" Faktoren der Veränderung (Verbesserung interner Kommunikation, Umgang mit Widerständen, Steigerung der Motivation etc.). Change Management beinhaltet die koordinierte und kontrollierte Initiierung, Planung, Durchführung und Bewertung von technischen oder betrieblichen Änderungen. Die generelle Aufgabe eines Changemanagements liegt darin, daß Kontinuität, Stabilität und Qualität der angebotenen Dienste bei systemrelevanten Änderungen nicht beeinträchtigt werden. Bei der Einführung von Changemanagementprozessen und der unterstützenden Werkzeuge im Bereich des IT-Betriebs wird sehr häufig deutlich, daß ein effizientes aber einfaches Changemanagement mit bereits vorhandenen Werkzeugen realisiert werden kann. Die Akzeptanz eines Changemanagement-Verfahrens auf der Grundlage im Betrieb bekannter Werkzeuge ist deutlich höher als bei Einführung spezialisierter Tools. Ausführliche Darstellung: Unter Change-Management versteht man das Bündel systematischer Maßnahmen um Unternehmen und Organisationen ständig oder in Intervallen wichtigen Veränderungen in deren Ausrichtungen, Wirkungsfeldern, Strukturen und Technologien anzupassen oder diese Veränderungen selbst aktiv herbeizuführen, " Alles fliesst ! " erkannte bereits der griechische Philosoph Heraklit ein halbes Jahrtausend vor Christi Geburt. Genauer übersetzt lautete seine Erkenntnis: "Alles ist in Bewegung". Diese Weisheit steht im Kontrast zum Bestreben der Lebewesen, also auch des Menschen, sein Umfeld möglichst >>> Change Management

Arbeitsprozess, gesellschaftlicher - In der Wirtschaftssoziologie: in der Marxschen Theorie [1] allgemeine Bezeichnung dafür, dass die Menschen zum Zwecke ihrer Lebenserhaltung >>> Arbeitsprozess, gesellschaftlicher

Berufsorientierung - In der Wirtschaftssoziologie: berufliche Orientierung, [1] der Vorgang, in dem die einzelnen verschiedene berufliche Alternativen auf dem Hintergrund >>> Berufsorientierung


21. 06. 2016

Basispunkt, -point - Abk.: BP, b.p. An Finanzmärkten Bezeichnung für 1/100 Prozentpunkt: 1 >>> Basispunkt, -point

Währungsposition, geschlossene - geschlossene >>> Währungsposition, geschlossene

Rückvergütung - Bei Kreditgenossenschaften mögliche, jedoch in der Praxis kaum vorkommende Form der Gewinnverteilung: Der Gewinn >>> Rückvergütung

Prozessqualität - In der Gesundheitswirtschaft: Die Qualität der Prozesse medizinischer Versorgung. Die Prozessqualität erfasst und bewertet alle Handlungsprozesse medizinischer und zwischenmenschlicher >>> Prozessqualität

Einfachheit - In der Wirtschaftssoziologie: >>> Einfachheit


20. 06. 2016

Liquiditätsrisiko im Zahlungsverkehr - Risiko, dass eine Partei im System >>> Liquiditätsrisiko im Zahlungsverkehr

Geschichtsphilosophie - In der Wirtschaftssoziologie: frz.: philosophie de l'histoire, [1] von Voltaire eingeführte Bezeichnung >>> Geschichtsphilosophie

Rangstelle - Rang. >>> Rangstelle

echter Domizilwechsel - Auch: eigentlicher Domizilwechsel. Wechsel, der bei einer bestimmten Zahlstelle -i. d. R. eine Bank - als Domizil zahlbar ist. Der Wechselvordruck enthält >>> echter Domizilwechsel

Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH - Abk.: GZS; von privaten Banken, Sparkassen und Kreditgenossenschaften getragene Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt/M., die sich der Pflege und Entwicklung von Zahlungssystemen >>> Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH


 
 
 
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