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Wille

 
   
In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für die Fähigkeit, sich aufgrund von Überlegungen, bei denen verschiedene Motive, Ziele und Zielerreichungsmöglichkeiten (Mittel) gegeneinander abgewogen werden, bewusst für eine bestimmte Handlungsalternative zu entscheiden. Der Wille wird in der Regel als eine spezifische Kraft („Willenskraft“) oder als Energiepotential betrachtet; die Funktionsweise und Stärke dieses Potentials ist verschiedentlich - vor allem von N. Ach (1910, 1935) - experimentell untersucht worden. Dabei wird die Wirkung des W.ns insbesondere in der Hemmung von Motiven bzw. in der Überwindung bestimmter motivationaler Hemmungen, also in der Steuerung und Ausrichtung des Motivationsgeschehens auf ein bestimmtes Ziel gesehen. Dieser psychische Vorgang selbst, d.h. die bewusste Bildung einer Absicht und das Ausgerichtetsein auf die Verwirklichung dieser Absicht, wird als Wollen bezeichnet.  

 

 
   

 

 
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