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expressiv

 
   
In der Wirtschaftssoziologie: [1] im allgemeinen Sinne svw. „etwas ausdrückend“, „ausdrucksvoll“. [2] Bezeichnung für ein Verhalten oder für eine Orientierung, das bzw. die auf den unmittelbaren Ausdruck von Gefühlen, Bedürfnissen, Wünschen, Überzeugungen usw. gerichtet ist. In der Soziologie und Sozialanthropologie werden jene kulturellen Elemente, Verhaltensmuster, Rollen, Institutionen usw. als e. bezeichnet, die dem symbolischen Ausdruck von Gefühlen, Wünschen, Werten, Zielen und Überzeugungen dienen, welche den Mitgliedern einer Gruppe, Organisation oder Gesellschaft gemeinsam sind bzw. gemeinsam sein sollen. Als institutionalisierte Formen e.en Verhaltens gelten u.a. religiöse und andere (z.B. politische) Rituale sowie Feste, Bräuche, Kunst. Dem Begriff der e.en Orientierung wird häufig (T. Parsons) der der instrumentalen Orientierung gegenübergestellt, womit eine nicht auf den unmittelbaren Ausdruck von Gefühlen und Bedürfnissen, sondern auf das Erreichen von (womöglich fernen) Zielen gerichtete Verhaltensorientierung gemeint ist. Instrumentale und e.e Orientierung sind danach als Orientierungsalternativen zu betrachten.  

 

 
   

 

 
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