Home | Finanzlexikon | Börsenlexikon | Banklexikon | Lexikon der BWL | Überblick
Wirtschaftslexikon
über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
Suche :        
   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z   

Liniensystem

Ein Liniensystem bildet die Leitungs und Weisungsbefugnisse einer Organisation ab. Zur Ausformung dieser hierarchischen Beziehungen zwischen Organisationseinheiten, die im Organisationsschaubild mit Hilfe von Verbindungslinien zwischen den einzelnen Stellen visualisiert werden können, stehen das Ein und Mehrliniensystem als Prinzipien zur Verfügung. (Linienorganisation): In der Or­ganisationssoziologie und insbesondere der Be­triebssoziologie wird zwischen der Linie und dem Stab unterschieden. Die Linie stellt die hierarchisch angeordneten Mitglieder mit Lei­tungs-, Anweisungs-, Verwaltungs- und Amtsau­torität dar. Den Stab hingegen bilden einzelne, den Linienstellen zugeordnete Personengrup­pen, deren wesentliche Funktionen in der Ent­scheidungsvorbereitung und Ausführung beste­hen. Linienorganisationen sind dementsprechend straff geführte Betriebsorganisationen mit klarer hierarchischer Gliederung und klaren, einheitli­chen Befehlswegen von der obersten bis zur un­tersten Ebene. Die Linienhierarchie ist vertikal und stellt sicher, dass jede nachgeordnete - Stelle nur einen Vorgesetzten hat. Allen reinen Liniensystemen ist gemeinsam, dass sie aufgrund ihrer eindimensionalen hierarchi­schen Struktur Koordinierungsprobleme er­zeugen. vgl. Stab-Linien-System, Produktmanagersy­stem, Matrixorganisation



<< vorhergehender Fachbegriff
 
nächster Fachbegriff >>
Linieninstanz
 
Liniensystem, -Organisation
 
Weitere Begriffe : Streik | Agrobusiness | habituell
 
Copyright © 2015 Wirtschaftslexikon.co
Banklexikon | Börsenlexikon | Nutzungsbestimmungen | Datenschutzbestimmungen | Impressum
All rights reserved.