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über 20.000 Fachbegriffe - aktualisierte Ausgabe 2015
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MDax

Seit dem 19. Januar 1996 gibt es den MDax. Der Name MDax steht dabei für Midcap-Index, also für einen Index, der die Kursentwicklung von Aktien mittelgroßer Unternehmen widerspiegelt. Der MDax setzt sich aus 50 deutschen Werten zusammen, die eine mittlere Marktkapitalisierung aufweisen.

Der MDax ist der Auswahlindex der Midcaps. Er enthält endgültig seit dem 24. März 2003, der Neustrukturierung der Börse, die 50 deutschen Werte, die von der Größe her den DAX-Werten folgen. Sie sind im Amtlichen Markt oder im Geregelten Markt der FWB Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Zu den bisherigen Auswahlkriterien für die Aufnahme in den MDax zählen:

  • Börsenumsatz auf Xetra und auf dem Parkett Frankfurt (aus den vorangegangenen 12 Monaten)
  • Marktkapitalisierung zu einem bestimmten Stichtag (letzter Handelstag im Monat) auf Basis des Streubesitzes
  • Pflicht zur Erstellung von Quartalsberichten

Durchführung von Analystenveranstaltungen

  • Designated Sponsors im elektronischen Handel auf Xetra
  • Festbesitzverhältnisse und Free Float

Die Indexzusammensetzung wird regulär halbjährlich überprüft und mit Wirkung zum März bzw. September angepasst. Über Veränderungen im DAX entscheidet der Vorstand der Deutsche Börse AG. Er wird beraten vom Arbeitskreis Aktienindizes, der Maßnahmen zur Aktualität und Berechnung des Index und zu dessen Zusammensetzung empfiehlt.

Der MDax spiegelt die Kursentwicklung von 50 Aktien von mittelgroßen Aktiengesellschaften. Der Index leitet sich aus dem DAX 100 ab. Ziel des MDax ist es, den Handel von Aktien mittelgroßer Unternehmen und damit die Liquidität in diesem Marktsegment zu erhöhen. So sollen diese Papiere für Anleger attraktiver gemacht werden. Vor allem institutionellen Anlegern soll ein Anreiz gegeben werden, verstärkt in diese Papiere zu investieren. Dieser Gruppe von Anlegern soll es zudem möglich gemacht werden, sich mit Hilfe von Optionen oder Futures auf den MDax gegen Kursrückschläge abzusichern, eine Möglichkeit, die es bis zur Einführung des MDax nicht gab.

Der MDax ist ein Index, der die Wertentwicklung der 50 größten Werte abbildet, die auf den großen „Bruder-Index“ DAX folgen. Eine erstmalige Berechnung des MDax fand am 19. Januar 1996 statt. Basis der Berechnung war der 30. Dezember 1987 mit einem Wert von 1000 Punkten. Die Index-Zusammensetzung wird üblicherweise halbjährlich überprüft und mit Wirkung zum März und September angepasst. Kriterien für die Gewichtung der Aktien in MDax sind: Börsenumsatz und Marktkapitalisierung auf Basis der frei handelbaren Aktien (Freefloat) sowie Branchenrepräsentativität. Über Veränderungen im MDax entscheidet der Vorstand der Deutschen Börse. Er wird dabei vom Arbeitskreis Aktienindizes beraten. Der MDax wird analog zum DAX während der Börsenzeit als Performance- (mit Dividenden) und auch als Kursindex (ohne Dividenden) berechnet.



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